Zertritt das Hindernis zur Langlebigkeit

06.03.2017

Die Punkte, die ich jetzt aufführe, kannst du alle selbst einhalten, wenn du nur willst. Das größte Hindernis bist du selbst, weil du eine heute allen bekannte gesunde Lebensweise nicht einhältst, weil du nicht bereit bist, übernommene falsche Gewohnheiten durch gesunde zu ersetzen. Gesundheit gibt es nur durch gesundheitsbewusstes Leben. Fange sofort an, Morgen kann es zu spät sein. Jegliches Zaudern ist hinderlich.

Stelle den Verzehr von Körnern sofort ein! Hiermit sind natürlich alle Körnerprodukte gemeint wie Brot, Reis, Teigwaren, Kuchen, alle stark stärkehaltigen, toten Nahrungsstoffe. Dazu gehören leider auch die beliebten Kartoffeln. Warum stelle ich diese Forderung an die Spitze? Um dein ureigenes Leben gesund verlängern zu können, weil ihr Verzehr das größte Hindernis zur wirklichen Gesundheit ist. Die britischen Ärzte Dr. Densmore und Dr. De Evans erklärten bereits vor vielen Jahrzehnten, dass du den größten Sprung in Richtung Gesundheit machen wirst, wenn du obige Stoffe nicht mehr in deinen Körper bringst. Obgleich ich das ausführlich in meinen drei Büchern erklärte und immer wieder in unserer WA-Aktuell darlege, Hand aufs Herz: Hast du es in letzter Konsequenz selbst längerfristig schon probiert? Mache es, du stirbst nicht, sondern wirst von Tag zu Tag gesünder und viel stärker.

Wenn du zur nächsten Kaffee- und Kuchenstunde eingeladen wirst, so bitte um einen Apfel, eine Banane, eine Birne oder anderes Obst. Du bist dann nicht nur Sieger über dich selbst, du fühlst dich auch so. Ich weiß, dass mein umfangreicher Artikel über "Brot, Stoff des Todes" dich am meisten beschäftigen wird. Du brauchst natürlich nicht alles auszuführen, was ich dir sage; Aber dann wirst du deinen Zustand der Halbgesundheit behalten oder mit einer späteren heftigen Erkrankung rechnen. Du hast alle Freiheit, mit deinem Körper zu machen, was du willst. Du hast aber diese Seiten aufgerufen, um die Wahrheit auf dem Ernährungs- und Gesundheitssektor endlich kennen zu lernen. "Machen Sie sich auf etwas gefasst", steht in der Ankündigung meines Buches. Ich kann dir nicht nach deinem "Munde reden", was du gerne hören möchtest, um deinen »Schlendrian« beibehalten zu können. Die Kompromisse musst du ganz allein machen und verantworten, aber ich wiederhole:

Kompromissernährung führt über
Kompromisskrankheiten zum Kompromisstod

Kriterien der Gesundheit

"Gesund ist, wenn man seinen Körper nicht spürt", sagte Are Waerland. Ich gebe dir aber noch einen besseren und sichereren Hinweis. Wenn du die Umstellung auf eine Naturkost ganz oder "auf dem Wege" geschafft hast, so probiere bei Einladungen nur das angebotene Kochgemüse mit den falschen, tot gekochten Fetten, den Gewürzen usw. Wenn du dieses Gemüse ohne Murren vertragen kannst, dann bist du noch lange nicht gesund! Dein Körper muss inzwischen so fein arbeiten, dass er sofort und noch Stunden hinterher unpässlich reagiert, mit richtigen Schmerzen, Koliken, Blähungen usw.

Passiert das nicht, dann hast du noch einen ganzen Weg zurückzulegen, dann bist du noch wie ein "ausgeleierter Traktor", in den man noch alles Mögliche schütten kann, bis er stehen bleibt. Dein Körper musste sich notgedrungen mit deinen "Sünden" arrangieren. Toleranz ist aber schon Krankheit.

Was folgt solch einem ständigen Vergehen gegen das Naturgesetz? Du wirst früher oder später chronisch krank! Wenn du der Naturkost nahe gekommen bist, so sei froh über diese Tatsache, dass du das Falsche nicht mehr "vertragen" kannst. So bist du am besten gegen die "täglichen Sünden", an denen du vorbeigehen solltest, wie am lecker duftenden Bäckerladen, gewappnet.

Weitere Kriterien der Gesundheit sind: Nie mehr müde sein - sofort in einen tiefen Schlaf fallen - immer optimistisch - fröhlich an die Arbeit gehen - zähe Ausdauer - Geschmeidigkeit. Nichts darf steif werden. "Ich bin alt" ist nur eine Ausrede. Besser, du sagst: "Ich habe mich selber krank gegessen".

Welche schädlichen, unbekömmlichen Zutaten sparst du allein, wenn du kein Brot mehr isst: Butter oder Margarine, Käse, Wurst, Honig, Marmelade usw. Brot ist schon schwerverdaulich ud mit Zutaten direkt schwerstverdaulich. Hörst du nicht das fortwährende Donnern in Vollwerthäusern? Schwer drückende Blähungen sind an der Tagesordnung. Brot mit Belag passt nicht zusammen, am ehesten noch Fett. Aber willst du die kleinen Brotmoleküle erst mit Fett umschließen, damit dein Körper auch noch die Fettsäureverdauung in Gang setzen muss? Ich wiederhole: Fette aller Art, selbst die ordinäre Butter, kommen in der Natur nicht vor ( Arnold Ehret). Sie sind von Menschen gemacht!

Käse ist schon für sich schwerstverdaulich, besonders das klebrige Kasein. Käse hat auch zu viel anorganisches totes Salz. Wir benötigen dringend organische Salze, aber nicht das übliche anorganische Tafelsalz. Salz macht steif!

Die Forderung der NH lautet: Magnesium in die Zelle, Kalk raus - Kalium in die Zelle, Salz raus.

Früchte haben die beste Komposition von Magnesium und Kalium. Über Wurstwaren möchte ich hier gar nicht erst sprechen. Zusätzlich zu der Brotstärke bringen die Zuckerstoffe aus Honig und Marmelade bei einer Temperatur von 370 Grad die Maische sicher zur Schnapsgärung. Du brauchst also gar keinen "Extra" zu trinken, um leicht besäuselt zu sein.

Der Mensch ist von Natur aus kein Stärkeesser, sondern vorwiegend Früchteesser. Rohe Körner sind unverdaulich. Getreidekörner (und Nüsse) sind daher nur für Vögel verdaubar, denn sie haben einen Kropf, in dem die Samen bis zum Keimvorgang verbleiben, dann erst kann selbst ein Vogel die Körner verdauen.

Sind wir aber Vögel, haben wir einen Kropf? Nein, wir kauen kaum und das "Gemisch" wird mit reichlich Kaffee oder Tee hinuntergespült. Du schluckst diesen Kleister hinunter, der dir das Leben noch schwer machen wird.

Die Menschen sind auch keine Herbivoren, also Kräuter- und Grasesser, denn wir haben nicht die Mehrfachmägen einer Kuh oder Giraffe. Entwicklungsgeschichtlich, das habe ich ausführlich begründet, ist der Mensch ein reiner Früchteesser. Auf einen Apfel braucht man weder Senf noch Marmelade zu streichen, er rollt einem direkt in den Mund. Alles Tote muss präpariert werden. Wir aber sind lebendige Geschöpfe und benötigen, wie unsere Verwandten im Tierreich, lebendige Nahrung!

Alles Gescheite ist schon gedacht worden.
Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken!Goethe

Dr. Alvarez von der weltberühmten Mayoklinik in Rochester (USA) zum Brot: "Brot passiert den ganzen Dünndarm ohne vollkommen verdaut zu werden. Außerdem stört Weizen, wie auch Salz, die Aufnahme der Nahrung. Gesundheitspraktiker wissen, dass der jahrelange Verzehr von unrichtiger Zusammensetzung der dazu noch falschen Nahrung die Fähigkeit der Verdauung beeinträchtigt".

Übrigens ist alles, was das Korn beinhaltet, auch im reifen Obst enthalten, aber viel leichter verdaubar ohne die gewaltigen Probleme mit der hitzebehandelten Stärke. Noch mal Dr. Alvarez: "Wenn die Leute ein Stück Brot essen, dann fühlen sie sich voll. Sie essen dann weniger Früchte und Gemüse, die besten Nahrungsstoffe, die auch die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe in organischer Form enthalten".

Und das schrieb J. I. Rodale in seinem Werk "Das vollständige Buch über Nahrung und Ernährung": Die ganze Aussage über "Brot als Stoff des Lebens" lässt mich kalt! Ich denke, die Allgemeinheit wäre besser dran, das Brot ganz wegzulassen!" Und weiter: "Was ist das beste Programm für einen Menschen, der bis 120 Jahre zu leben wünscht? Ich sage: Iss kein Brot! Es ist das schlechteste von allen Stärkeprodukten. Es ist keine essbare Stärke!".

Bereits 1845, also vor 157 Jahren, hat der englische Ernährungsforscher Mr. Abel Haywood Brot und Getreide "Stoffe des Todes" genannt. Dabei gab es damals noch gar kein reines weißes Mehl, es war noch Vollmehl, grob gemahlen, das heute für die so gesunde Vollwertküche verwendet wird. Dabei ist Weißbrot (ohne Chemikalien) leichter verdaulich als Vollkorn. Mr. Haywood erklärte, dass die erdigen Stoffe im Brot, wie auch im Brunnenwasser, so viele tote Mineralstoffe (kalkige Mineralien für Steine) enthalten, dass der Mensch im Laufe seines Lebens vom beweglichen, elastischen Zustand zum steifen, krummen, verknöcherten Lebewesen wird.

Und das ist die Wertigkeit der Nahrungsmittel, wie Dr. Evans sie sieht:

1. Früchte - 2. Fisch - 3. Fleisch - 4. Gemüse - 5. Getreide

Ist das nicht erschreckend, dass das heute so beliebte Getreide am Ende der Skala steht? Früchte haben den geringsten Anteil erdiger Stoffe und bringen nach seinen Worten Leben und Gesundheit.

Immer wieder betonen Forscher die wichtigen Mineralstoffe, aber bei Dr. Evans sehen wir, dass diese in übergroßer Menge schädlich sind, erst recht, wenn sie durch den Kochtopf in den anorganischen, toten Zustand zurückversetzt wurden, was ja heute bei der "gut bürgerlichen Kost" fast zu hundert Prozent der Fall ist. Wer isst denn bis auf die Vegetarier (die leider auch den Kochtopf lieben) überhaupt roh und unverfälscht?

Ein Apfel reinigt die Zähne besser als jede Chemiezahnpaste

Dabei ist gerade Getreide, ob roh oder hitzebehandelt, immer säurebildend, es ist kalkarm und laugt dadurch das wichtige Kalzium in unseren Knochen und Zähnen aus. Da Brot- und Getreideprodukte auch heute noch in großen Mengen verzehrt werden, ist der Abbau der Knochensubstanz sehr groß. Das stört die Antisäureleute aber nicht, sie haben alle die "gesunden" Getreidearten in ihren Kostplänen, ohne je die ständige Säurewirkung dieser zähen Kleisternahrung zu erwähnen. Ich habe mir gerade in den letzten Jahren viele Bücher aus dem vorigen Jahrhundert besorgt. Wir halten uns alle für schlau, dabei waren unsere Vorfahren schon ganz weit vorne in ihrer Vorausschau.

Der britische Arzt Dr. Densmore schreibt in seinem 1892 herausgegebenen Buch "Wie die Natur heilt!" und das als Grundlage einen Vortrag von ihm vor der Londoner Ärztegesellschaft im Jahre 1876 hat, wie folgt über Getreide: "Getreidenahrung führt zum frühen Tod! Wer große Mengen dieser gefährlichen Nahrung zu sich nimmt, sammelt die größte Menge erdiger Grundstoffe an und schädigt seinen Organismus fortwährend! Diese Ablagerungen, die man sichtbar im Teekessel sieht, lagern sich im ganzen Körper ab, verkleistern das Blut, verstopfen die Filtriersysteme, führen zu allen möglichen Krankheiten und zum vorzeitigen Ende! Schwere, unbeholfene Menschen, deren Bewegungen steif und ungeschickt sind, sind fast immer große Verbraucher von Brot, sonstigem Getreide und Kuchen aller Art. Wer unter Ausschlag, schlechten Zähnen, Geschwüren, häufigen Kopfschmerzen und Erkältungen leidet, ist vornehmlich auch Verbraucher der erwähnten stärkehaltigen Nahrung!".

Es werden in dem Buch von Dr. Densmore noch viele Beispiele dafür angeführt, dass Früchte die beste und ursprünglichste Nahrung für den Menschen sei, aber Brot/Getreide als späte Kost die schlechteste. Mr. und Mrs. Densmore waren beide Ärzte, praktizierten zunächst in London, später in den USA. Sie setzten alle ihre Patienten sofort auf getreidelose Kost, wobei vorrangig Früchte gereicht wurden, dazu zunächst noch etwas Fleisch, es war durchgedrehtes Rinderhack, flach wie Pfannkuchen ausgerollt, dann beidseitig in der Pfanne mit wenig Fett leicht angebraten. Später haben die Densmores auch Fleisch als schmutzige Nahrung, wie sie sich ausdrückten, weggelassen. Ihre Patienten machten dabei sofort den größten Sprung in Richtung Gesundheit, wenn sie Brot und Getreide vollkommen absetzten.


Die Fortsetzung des Artikels finden Sie auf unserer DVD.