Aktuelle Ausgabe

In unserer Ausgabe 122 lesen Sie:



Titelthema: Das Kalzium-Paradoxon
Warum Knochen morsch werden und Gefäße verkalken 

In westlichen Ländern erkranken die Menschen einerseits an Osteoporose und Kalziummangel, andererseits an Gefäßverkalkung (Kalziumphosphat-Ablagerungen) und kalziumhaltigen Nierensteinen. Erwiesen ist, dass in den Ländern mit der höchsten Kalziumaufnahme, überwiegend als Kalziumphosphat aus Milch, die höchste Rate an Hüftfrakturen und Osteoporose auftritt. Das nennt man Kalzium-Paradoxon. Wie große Mengen Kalzium und Phosphat das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen, stellt Dr. med. Ludwig Manfred Jacob im Titelthema der WA Aktuell März-April ausführlich dar. Er erklärt, wie die Kalzifizierung der Gefäße vor sich geht und wie wichtig zur Verhinderung dieses Prozesses und für einen guten Kalzium-Stoffwechsel die Vitamine D3 und K2 und basenbildende Mineralstoffe wie Magnesium sind. Dazu stellt er sein Buch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts" vor.  Foto: © vectorfusionart - stock.adobe.com



Wie die Beschäftigung mit Tiergesundheit zur Rohkost führte, erzählt Susanne Mank-Mayer, die in einer kleinen Gemeinde im Landkreis Heilbronn lebt. Die ursprünglich gelernte Winzerin und Co-Betreiberin eines Baumschulbetriebes begann 2016 damit, ihre Ernährung umzustellen und sich beruflich neu zu orientieren. Von einem Tag auf den anderen stellte sie ihre Ernährung von sehr tierlastiger, gehobener Küche auf Rohkost um, mit vielen Salaten, aber auch einem hohen Anteil an Bananen, Trockenfrüchten und Nüssen.Seit 2018 ernährt sie sich weitgehend rohköstlich. Der Schwerpunkt liegt auf einem hohen Grünanteil mit Wildgrün, Sprossen und Kulturgrün. Von Obst stehen Zitronen, Grapefruit und reife Beeren aller Art auf dem Speiseplan.

Am 20. und 21. April kommen Dr. Brian Clement, Leiter des Hippocrates Health Institutes in Florida, und seine Frau Dr. Anna-Maria Clement nach Hamburg. Im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11 - 12 wird Clement in seinen Vorträgen erklären, welche Lebensmittel krank machen und welche heilen. Basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und über 40 Jahren klinischer Erfahrung mit Hunderttausenden von Patienten zeigt er zunächst auf, wodurch die heutige Epidemie chronischer Krankheiten verursacht wird und gibt Anregungen, wie mit einer Veränderung der Lebens- und Ernährungweise Krankheits- und Alterungsprozessen effektiv entgegenwirkt werden kann. Der erste Tag am 20. April steht unter dem Motto „Der Weg zu vollständiger Gesundheit und grenzenloser Vitalität", am 21. April geht es um Detox und Anti-Aging.

Fabian Fallenbüchel widmet sich dem Moringa-Baum, von dem fast alle Teile wie Blätter, Schoten, Samen, Blüten, Wurzel und sogar die Rinde genutzt werden können. Nur bei den Wurzeln sei wegen der Alkaloide Vorsicht geboten. Unter den vitalisierenden Stoffen sind zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe, sie liegen in einer hohen Konzentration vor. Moringa weist einen doppelt so hohen Eiweißgehalt auf wie Soja, hat siebenmal mehr Vitamin C als Orangen, 25 Mal mehr Eisen als Spinat und den vierfachen Gehalt von Vitamin A im Vergleich zu Karotten. Der Autor gibt wichtige Hinweise zum Kauf reiner Produkte.

Im Schwarzwald entsteht der Selbstversorgergarten Paradise Highland. Es wird ein Lehrgarten, in dem zukünftig Interessierte Menschen direkt vor Ort lernen können. Hier sollen über tausend verschiedene Pflanzenarten und Sorten wachsen, teils in geordneter Reihenmischkultur, in Hoch- und Hügelbeeten, teils so verwildert wie es die Natur für richtig hält. Bunt gemischt sind dann Wildpflanzen, Kulturgemüse, Wildobst und Kulturbeeren, alte Obstsorten und Heilpflanzen. Das Wissen, wie man einen solchen Garten anlegt und betreibt, kommt von Sabine Schiff und Ralf Becker. In ihrem Textbeitrag schreiben sie, was sie mit Essen und Ernährung ganz generell und im Besonderen mit Wildkräutern und deren Verwendung verbinden und wie sie selbst zur Rohkost und zu den wilden Pflanzen kamen.



Birgit Schattling gibt Tipps für den Biobalkon im Frühling. Jetzt ist Zeit für die Aussaat von Kräutern und Gemüsen, Salaten und Obstgewächsen. Verschiedene Pflanzen von Radieschen bis Kürbis oder Zucchini werden genauer beschrieben. Für eine natürliche Osterdekoration schlägt sie selbstangebautes Gerstengras vor. Empfehlungen für die richtige Erde und natürliche Düngemittel bereichern den Artikel. Wichtig ist ihr der Hinweis auf biologisches Saatgut und Empfehlungen, wo man es bekommen kann.

Dass Nahrungsergänzungsmittel in natürlicher Form wichtig sind, beschreibt Ute Ludwig. Sie gibt den Leserinnen und Lesern einen Einblick in ihre eigene Geschichte, in ihre beiden Schwangerschaften, von denen die zweite dank veganer Rohkost und der Supplemente ganz anders verlief. Sie setzt den Warnungen der Medien und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Fakten entgegen, die zeigen sollen, dass man nur schwer zu hohe Mengen von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen kann, die dann gefährlich werden könnten. Ein Beispiel ist Vitamin C.

Manuela Knirschnig und und Andreas Siegl nehmen die Leserinnen und Leser mit auf eine rohvegane Schlemmerreise durch Österreich, die sie im vergangenen Jahr unternommen haben. Sie besuchten Cafés, Restaurants , eine Bäckerei in Graz, Wien und in Klagenfurt und die erste vegane, rauchfreie Pension Österrreichs am Klopeiner See in Kärnten, und testeten deren Angebote. Die beiden haben selbst Anfang Januar dieses Jahres die Alge Villach eröffnet haben. Das IN-Café in der Innenstadt von Villach, im Herzen von Kärnten, bietet süße und pikante Roh-Köstlichkeiten an.

Wie die richtige Ernährung für gesunde Mitochondrien aussehen könnte, zeigen Kerstin Wolf und Dr. Rudolf Bolzius. Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Ernährung. Kerstin ist Heilpraktikerin und gibt Vitalernährungs- und Wildkräuterkurse, Rudolf ist Arzt und Spezialist für die Mitochondrien, die Kraftwerke in den Zellen. Damit sie ihren Dienst tun können, ist Entgiftung genauso wichtig wie gesunde und lebendige Nahrung. Die beiden raten vor allem zum Verzehr von inhaltsreichen und naturbelassenen Wildkräutern.



Pilze fristeten lange Zeit ein Dasein im Schatten der Bäume, sagt Martin Auerswald. Man glaube, der Verzehr könne gefährlich sein, dazu komme die ungewohnte Konsistenz. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, freut sich der Biochemiker und molekularer Biotechnologe, denn Pilze würden mehr und mehr ins Bewusstsein rücken. Zu Recht, denn es gibt eine große Vielfalt von Pilzen und Aromen, auch hat scheinbar jeder essbare Pilz ganz spezielle Vorteile für die Gesundheit. Pilze mit besonders großem Potenzial nennt man Heilpilze und die wichtigsten stellt er in seinem Artikel vor.


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