Diagnose: Rheumatoide Arthritis

06.09.2013

Radojka S. schreibt in WA Aktuell: Es liegt mir am Herzen Ihnen meine Erfahrung mit Rheumatoide Arthritis und meiner Ernährungsumstellung mitzuteilen. Ich bin seit 1976 Krankenschwester und habe bis 2004 nie etwas anderes als die Schulmedizin gekannt. Lesen Sie hier meine Geschichte: 

Es ging mir zu dieser Zeit im Jahr 2004 einfach nicht gut. Die Diagnose lautete: Rheumatoide Arthritis mit erheblicher Bewegungseinschränkung. Ich konnte meinen linken Arm nicht mehr als 30 Grad bewegen und starke Schmerzen plagten mich permanent. Ich schluckte täglich viele Medikamente wie Novalgin, Viox, Voltaren, Ibuprofen, Diazepam usw., bis ich nicht mehr konnte, weil die Medizin nach kurzer Zeit nicht mehr wirkte. Ich lernte damals eher zufällig jemanden kennen, der mir von seiner Nierenheilung durch Nahrungsumstellung berichtete. Er schenkte mir ein Buch von Normen Walker, dass ich so verschlang. In den darauffolgenden Wochen kaufte ich mir Ernährungsbücher von Arnold Ehret, Helmut Wandmaker und vielen anderen. Nachdem ich circa 30 Bücher durchgearbeitet hatte, fing ich im Januar 2005 mit der Colon-Hydro-Therapie an (zehn Sitzungen), außerdem kaufte ich mir die Green-Star-Saftpresse und war fest entschlossen, mich an die Anweisungen von Helmut Wandmaker zu halten, egal was mit mir passieren sollte. Gemüse hat mir damals überhaupt nicht geschmeckt und so entschied ich mich, nur noch von Obst zu leben. Zum Leidwesen meiner Familie, denn die musste fortan ihr Essen, welches ich selbstverständlich weiterhin kochte, selbst würzen bzw. nachwürzen. Denn ich war so konsequent, dass ich nicht einmal den Kochlöffel ableckte.

Nach einiger Zeit verspürte ich wirklich keine Schmerzen mehr, ich kam aus dem Staunen kaum wieder heraus. Es geschah ein Wunder nach dem anderen. Ich fühlte mich jeden Tag leichter, besser und glücklicher. In den ersten Wochen habe ich stark abgenommen, was meinen Mann ein wenig erschreckte und er sagte: "Bist du sicher, dass du nur von Obst leben kannst? Du wirst immer, immer dünner. Pass auf, dass du nicht irgendwann tot umfällst." Ich sagte: "Lieber sterbe ich vom meinen Obst Mahlzeiten als von den ganzen Tabletten bzw. der Medizin. Niemand auf dieser Welt wird mich von meinem Vorhaben abbringen." Ich wollte es einfach wissen, koste es was es wolle. Es ging mir während dieser Zeit einfach hervorragend. Ich trank jeden Tag zwei Liter selbst gepressten Saft, meistens Karotten mit Äpfel, Pampelmuse, Ananas und Orangen. Ich aß immer wenn ich Hunger verspürte Obst, selbst wenn die Uhr schon Mitternacht schlug. Ich nahm jede Woche ein Basenbad nach Peter Jentschura, indem ich drei bis vier Stunden verbrachte, um die Schlacken aus meinem Körper zu ziehen. Zusätzlich trank ich verschiedene Tees nach Leisenkur, um die Schlacken meiner Erkrankung noch besser zu lösen. Auch nahm ich täglich Maximolmineralien, Spirulina, Green Kamut und OpC ein. Nach und nach hatte ich wirklich keinerlei Beschwerden mehr, meine Bewegungseinschränkung war wie weggeblasen. Alle meine Ängste die ich hatte, bezüglich der Arbeit, der Familie, des Geldes und meinen Kindern, einer meiner Söhne ist seit seiner Geburt lernbehindert und hat das Turettsyndrom, haben sich aufgelöst. Ins nichts.... Einfach unglaublich, jeder Tag war für mich ein Wunder. Was für eine Glückseligkeit durchflutete mein ganzes Sein. Das kann man mit menschlichen Worten nicht beschreiben.

Nach einem halben Jahr fuhr ich zu meinen Eltern, in den Urlaub, nach Kroatien. Sie trauten Ihren Augen nicht, als sie sahen, wie gut es mir ging. Nicht einmal in meiner Jugend versprühte ich so eine Fröhlichkeit, hatte so strahlende Augen und  ein hübsches Äußeres. Das pure Leben schaute sie an. Meine Freundinnen wollten unbedingt wissen, mit welchem Mittel ich mein Gesicht und meine Haut so glatt und rosig zauberte? Sie konnten nicht glauben, dass es an meiner Ernährungsumstellung lag. Somit fingen natürlich einige von Ihnen gleich mit dem täglichen verzehr von Obst an, merkten aber schnell, dass es ihnen nicht möglich war, ihre alten Gewohnheiten los zulassen.

Ich probierte hier im Urlaub nun einen Test aus. Früher verbrannte ich meine Haut sehr schnell nach einem Strand Tag an Stirn, Nase, Schulter und Rücken, obwohl ich  eine Sonnencreme benutzte. Nun wollte ich wissen, wie ein sauberer Körper, ganz ohne Schlacken, die Sonne verträgt. Ich lag täglich sechs Wochen, in der Mittagssonne am Strand, während andere Urlauber die Mittagszeit am Strand mieden, ging ich dorthin und legte mich in die pralle Sonne. Bis 15 Uhr hatte ich das Meer für mich allein. Meine Familie sagte:" Radojka, du verbrennst!" Aber nichts dergleichen war der Fall. Nicht einmal meine Nase oder die Schultern waren rot. Die Haut war so wunderschön braun, wie ich es zuvor nie erlebt hatte. Die Sonne scheint wie eine Mikrowelle zu arbeiten, sie selbst ist nicht heiß, sondern sie gibt ihre Energie an die Materie ab, die sich dadurch erwärmt. (Anm. d. Red.: das Zentrum der Sonne hat etwa 15,6 Millionen Grad, die Oberfläche rund 5500 Grad Celsius).

Zu dieser Zeit bestand meine Nahrung ausschließlich von Obst. Meine Zellen waren durch keine Ablagerungen mehr belastet, sodass sie auch keine Chance hatten bösartig zu werden. Meine Familie konnte nicht glauben und staunte, denn ich war der lebendige Beweis dafür, dass man keinen Sonnenbrand bekommen muss. Zurück von meiner Auszeit in Kroatien und der langen Zeit meiner Erkrankung, fing ich in Deutschland langsam wieder zu arbeiten an. Leider schaffte ich es immer seltener, mir meine Speisen und Säfte zuzubereiten. Zudem fehlte mir immer öfter die nötige Disziplin, an all den schönen Dingen im Leben vorbeizugehen. Da ich keinen Leidensdruck mehr verspürte oder vor Schmerzen keinen Ausweg sah, verfiel ich wieder  in die alten Gewohnheiten.

Leider lebe ich heute nur noch zu 50 Prozent von Rohkost. Es ist  überhaupt nicht zu vergleichen mit meiner Zeit aus 2005, in der ich gesünder, leichter, besser und glücklicher lebte. Fleisch, Milch und Käse sind heute selbstverständlich nicht mehr auf meinem Speiseplan zu finden. Seit dem Frühjahr gehe ich jetzt wieder Löwenzahn und Brennnesseln pflücken und mache mir täglich Smoothies. Das geht schnell, sättigt hervorragend und ist im Job gut anzuwenden. Ich bin wieder auf dem richtigen Weg! Und eines ist ganz klar, jede kleine Veränderung im Leben - wenn man sie regelmäßig durchführt - bewirkt großes. Haben Sie herzlichen Dank, liebes WA-Team.

*Veröffentlichung aus WA Aktuell: Jahrgang 2013